Brescia beherbergt MUM, Italiens erstes städtisches U-Bahn-Museum


Ab dem 1. April 2025 wird das Metro Urban Museum zum Leben erweckt, ein Freilichtmuseum, das die U-Bahn von Brescia in eine städtische Kunstgalerie verwandelt. Mit mehr als 2.000 Quadratmetern an Werken internationaler Künstler verbindet das Projekt Mobilität, Straßenkunst und kulturelle Innovation.

In Brescia wird demnächst ein noch nie dagewesenes Kunsterlebnis zum Leben erweckt. Ab dem 1. April 2025 wird die lombardische Stadt das Metro Urban Museum (MUM) beherbergen, das erste städtische Kunstmuseum, das in das italienische U-Bahnnetz integriert ist. Das MUM befindet sich im U-Bahn-Depot in der Via Magnolini und ist über die Schienen der Stadt verteilt. Es stellt eine Innovation in der nationalen Kulturszene dar: ein Museum ohne Wände, ohne Eintrittskarten und in ständigem Wandel, das für alle kostenlos zugänglich ist. Mit 600 Quadratmetern Wandfläche und vier urbanen Kunstzügen im Transit erstreckt sich das Projekt über 2.000 Quadratmeter und wird so zu einer echten Kunstgalerie in Bewegung. Die Idee entstand im Jahr 2023, anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Metro Brescia und des Jahres der Kulturhauptstadt Brescia-Bergamo, mit dem Ziel, eine Brücke zwischen dem historischen Erbe und den innovativsten Ausdrucksformen der Straßenkunst zu schlagen.

Die offizielle Eröffnung des Metro Urban Museum wird mit der Intervention von Peeta, einem der renommiertesten Namen der internationalen Urban Art, gefeiert. Der venezianische Künstler, der für seine Fähigkeit bekannt ist, Oberflächen durch optische Täuschungen und dreidimensionale geometrische Spiele zu verwandeln, wird Explicit Dynamics präsentieren, ein monumentales Wandgemälde, das auf der Fassade eines der Metro-Depot-Gebäude und auf einem ganzen fahrenden Konvoi entsteht. Das Werk, das sich durch die Verwendung von Weiß und Rot auszeichnet, verstärkt das Konzept der Dynamik durch fließende Volumina, die aus der Wand zu quellen scheinen und eine kontinuierliche Interaktion zwischen Raum und visueller Wahrnehmung schaffen. Das Ausrufezeichen in der Mitte der Komposition wird zum Symbol für Beschleunigung, Energie und Transformation und erinnert an den unaufhörlichen Rhythmus der U-Bahn.

Peeta, Explicit Dynamics, Metro Urban Museum
Peeta, Explicit Dynamics, Metro Urban Museum

Die künstlerische Reise des MUM: von Luca Font zu J. Demsky und Joys

Das Metro Urban Museum ist nicht aus dem Nichts entstanden. Seine Geschichte begann im April 2023 mit Connessioni von Luca Font, einem Werk, das die künstlerische Revolution des Museums durch eine wesentliche geometrische Sprache einleitete, die in der Lage ist, urbane Landschaften und zeitgenössische Mobilität zu verbinden. Im Juni desselben Jahres geht der Staffelstab an J. Demsky über, der mit Hypr Metrobot™ das Museum in eine visuelle Explosion verwandelt, die von Arcade-Videospielen der 1980er und 1990er Jahre inspiriert ist. Das Ergebnis ist ein Werk, das die Geschwindigkeit und Dynamik der digitalen Gesellschaft widerspiegelt.

Im November 2024 ist Joys an der Reihe, ein Künstler, der mit Hilfe von Schrift und Geometrie YARDA erschafft, eine dreidimensionale Wandmalerei, in der die Farbe Grün zum Protagonisten wird und mit der Stadtlandschaft und ihrem sozialen Gefüge in Dialog tritt. Mit der Ankunft von Peeta expandiert das Museum weiter und festigt sich als Referenzpunkt für internationale Straßenkunst und als innovatives kulturelles Experiment, das das Konzept des Ausstellungsraums neu definiert. Einer der originellsten Aspekte des MUM ist die Verwandlung von U-Bahn-Zügen in echte fahrende Kunstwerke. Dank dieser Lösung zeichnet sich das Metro Urban Museum durch die Art und Weise aus, wie die Werke genossen werden können, und macht die künstlerische Erfahrung für alle zugänglich, ohne zeitliche oder physische Barrieren.

J. Demsky, Hypr Metrobot™, Metro Urban Museum
J. Demsky, Hypr Metrobot™, Metro Urban Museum
Luca Font, Verbindungen, Metro Urban Museum
Luca Font, Verbindungen, Metro Urban Museum
Freuden, YARDA, Metro Urban Museum
Freuden, YARDA, Metro-Stadtmuseum

Peeta und seine Kunst zwischen optischer Täuschung und räumlicher Wahrnehmung

Hinter dem Namen Peeta verbirgt sich Manuel Di Rita, ein 1980 in der Provinz Venedig geborener Künstler, der seit den 1990er Jahren auf der internationalen Szene aktiv ist. Seine Forschungen begannen in der Welt des Graffiti-Writings und entwickelten sich dann zu einer Sprache, die Malerei, Skulptur und Installation miteinander verbindet, wobei der Schwerpunkt auf der Beziehung zwischen Form, Raum und Wahrnehmung liegt. Sein Stil zeichnet sich durch den Einsatz von Anamorphosen und optischen Täuschungen aus, die es ihm ermöglichen, das Verhältnis zwischen Zwei- und Dreidimensionalität neu zu definieren und flache Oberflächen in scheinbar skulpturale Volumen zu verwandeln.

Im Fall von Explicit Dynamics steht das Konzept der Bewegung im Mittelpunkt: Die Komposition ist von den wissenschaftlichen Methoden zur Untersuchung der Aerodynamik von Fahrzeugen inspiriert und überträgt diese Forschung in eine innovative Bildsprache. Das Ergebnis ist ein Werk, das den Betrachter zu einer neuen Wahrnehmungserfahrung einlädt, bei der die Grenze zwischen Realität und Illusion immer dünner wird. Das Metro Urban Museum in Brescia wird ab April 2025 offiziell für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Der Zugang wird kostenlos sein, und es besteht die Möglichkeit, Führungen für Gruppen von mindestens 15 und höchstens 50 Personen zu buchen, die etwa 45 Minuten dauern.

Für Informationen und Buchungen: comunicazione@bresciamobilita.it.

Brescia beherbergt MUM, Italiens erstes städtisches U-Bahn-Museum
Brescia beherbergt MUM, Italiens erstes städtisches U-Bahn-Museum


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