Vom 1. März bis 29. Juni 2025 zeigt das Mastio della Cittadella - Museo Storico Nazionale d’Artiglieria in Turin die Ausstellung Gauguin. Das Tagebuch von Noa Noa und andere Abenteuer, kuratiert von Vincenzo Sanfo, die dem berühmten französischen Maler gewidmet ist. Die von Navigare srl unter der Schirmherrschaft der Region Piemont und der Stadt Turin organisierte Ausstellung präsentiert mehr als 160 Werke, die alle aus privaten Sammlungen in Italien, Frankreich und Belgien sowie aus einigen französischen und italienischen Museumssammlungen stammen. Darunter befinden sich mehr als 100 Holzschnitte, Zeichnungen und Lithografien von Gauguin sowie zwei Werke, die dem Künstler zugeschrieben werden: das Öl auf Leinwand Femme de Tahiti (1891) und das Aquarell Paysage Tahitien. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen 23 Holzschnitte aus dem Tagebuch von Noa Noa (1893-94), das Gauguin während seines ersten Aufenthalts in Französisch-Polynesien schrieb und mit seinen Holzschnittillustrationen bereicherte, die von Daniel de Monfreid gedruckt wurden.
Das ferne und faszinierende Polynesien wurde von den Franzosen jener Zeit mit einer Mischung aus Neugier und Misstrauen gegenüber seiner als “primitiv” betrachteten Kultur betrachtet. Für Gauguin wurde es jedoch zu einem Land der Wahl, in dem er sich in den letzten zehn Jahren seines Lebens, im letzten Jahrzehnt des 19. Diese tiefe Verbundenheit zeigt sich auch in den sechzehn Farblithografien der Serie Ancien Culte Mahorie (1892), in den beiden Skulpturen von 1893 (eine aus Terrakotta, die andere aus Bronze) und in der tahitianischen Frauenmaske “Tehura” aus patinierter Bronze, die aus dem Musée Despiau-Wlérick in Frankreich stammt. Die Ausstellung umfasst auch ein Carnet mit achtunddreißig Zeichnungen, die Studien von Porträts, Details des menschlichen Körpers und der Tierwelt zeigen.
Eine wichtige Rolle spielen auch die Faksimile-Lithographien von Gauguins letztem Tagebuch Avant et Après, das er zwei Monate vor seinem Tod 1903 fertigstellte und posthum veröffentlichte. In dieser Art Manifest-Tagebuch sind Notizen und Reflexionen über Kunst, Freundschaft und andere Themen, die dem Maler am Herzen lagen, gesammelt. Auch wenn die tahitianische Kultur und das Alltagsleben sein Werk stark beeinflussten, so waren doch seine Beziehungen zum Westen, zu Frankreich und zu seinen Künstlerkollegen und Freunden ebenso wichtig.
Die Ausstellung umfasst außerdem 45 Werke, darunter Gemälde, Stiche und Zeichnungen, von dreizehn führenden Persönlichkeiten der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts, darunter Vincent van Gogh mit 12 Farblithographien, Jean-François Millet, der mit der Radierung L’Angelus vertreten ist, Adolphe Beaufrère, der mit vier Radierungen vertreten ist, und Louis Anquetin. Und wieder einige Vertreter der Gruppe der Nabis aus Pont-Aven in der Bretagne: insbesondere Maurice Denis, dessen Lithographien mit religiösem Thema ausgestellt werden, Émile Bernard mit seiner Serie von sechs Aquarelllithographien Bretonnières, neben einem seiner Gemälde auf Karton. Und schließlich Paul Sérusier mit seinem Öl auf Leinwand L’Adieu à Gauguin, einer Leihgabe des Musée des beaux-arts in Quimper.
Die Ausstellung wird außerdem durch zeitgenössische Fotografien, Bücher, Dokumente und Artefakte bereichert, die ein Eintauchen in die Welt von Gauguin ermöglichen.
Die aus einer Initiative des Verteidigungsministeriums - Difesa Servizi S.p.A. - hervorgegangene Ausstellung ist dienstags bis freitags von 9.30 bis 18.30 Uhr und samstags, sonntags und feiertags von 9.30 bis 19.30 Uhr geöffnet. Montags geschlossen.
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Turin, im Mastio della Cittadella eine Ausstellung über Gauguin und sein Polynesien |
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