Vom 5. April bis zum 30. September 2025 zeigt die Galerie Paci Contemporary in Brescia eine Ausstellung mit dem Titel In memoriam: Erwin Olaf 1959-2023, die das Leben und das Werk des niederländischen Fotografen Erwin Olaf (Hilversum, 1959 - Groningen, 2023) würdigt, der 2023 verstorben ist und ein Vermächtnis hinterlassen hat, das über die Grenzen der Fotografie hinausgeht und die gesamte bildende Kunstszene umfasst. Die Ausstellung ist eine Hommage an Olafs Beitrag zur Kunstwelt. Die Hommage der Galerie steht damit im Einklang mit den zahlreichen internationalen Auszeichnungen, die Olaf erhalten hat, und gipfelt in der Aufnahme eines seiner ikonischsten Werke, #Hope 5, in die “Ehrengalerie” des Rijksmuseums in Amsterdam. Darüber hinaus wird ihm das Stedelijk Museum in Amsterdam im Jahr 2025 eine Retrospektive widmen, die seinen Status als Meister der zeitgenössischen Fotografie weiter festigen wird. Die Ausstellung im Paci Contemporary wird in Zusammenarbeit mit dem Studio Olaf, das von Shirley den Hartog, der rechten Hand des Künstlers und langjährigen Managerin, geleitet wird, und der Erwin Olaf Foundation realisiert. Die im September letzten Jahres gegründete Stiftung hat nicht nur das Ziel, sein künstlerisches Werk fortzuführen, sondern auch seine Ideale des Aktivismus für Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und die Feier der Vielfalt zu fördern. Shirley den Hartog wird am Eröffnungsabend anwesend sein, ein sichtbares Zeichen für die Kontinuität von Olafs Werk und seiner Botschaft.
Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick über seine Karriere mit mehr als achtzig Bildern, von denen einige bisher unveröffentlicht waren. Die Auswahl umfasst emblematische Werke wie Chessmen, die Serie, mit der er 1988 den Wettbewerb für junge europäische Fotografen gewann und damit seinen Eintritt in die internationale Szene markierte. Neben Chessmen präsentiert die Ausstellung eine Reihe von Werken, die zu echten Symbolen der zeitgenössischen Kunst geworden sind, wie Paradise (2001), Rain (2004), Hope (2005), Grief (2007) und Fall (2008), Werke, in denen ästhetische Schönheit mit einer starken emotionalen und sozialen Aufladung verschmilzt. Hinzu kommen weitere Projekte wie Keyhole (2011-2013) und die Trilogie Berlin-Shanghai-Palm Springs (2012-2018), in denen Olaf neue Ausdrucksformen erforscht und dabei stets über die Rolle des Einzelnen in der Gesellschaft und seine existenzielle Einsamkeit reflektiert.
Die Reise durch diese Bilder ist eine visuelle Reise durch die frühen Stadien von Olafs Karriere, die durch einen dokumentarischen und provokativen visuellen Aktivismus gekennzeichnet ist. Seine jugendlichen Werke stellen soziale und politische Tabus offen in Frage und thematisieren Themen wie Identität, Sexualität und Ausgrenzung. Im Laufe der Jahre entwickelte sich sein Stil weiter, er wurde nachdenklicher und intellektuell anspruchsvoller. Seine späteren Arbeiten entfernen sich von expliziten Bildern und konzentrieren sich auf die Studiofotografie, die von der niederländischen antiken Kunst und den filmischen Atmosphären der 1950er Jahre beeinflusst ist. Die Ausstellung wird von dem von Walter Guadagnini herausgegebenen Band begleitet, der eine Auswahl seiner bedeutendsten Werke mit einer von Olaf selbst verfassten Einführung im Jahr 2020 zusammenfasst. Das von Silvana Editoriale herausgegebene Buch bietet eine eingehende Lektüre seines Werks und seines Einflusses auf die globale Kunstszene.
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In Memorian: Erwin Olaf, eine Retrospektive als Hommage an zeitlose Kunst |
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