Vom 3. April bis zum 31. August 2025 wird in den Räumen von Technotown in der Villa Torlonia, Rom, die Ausstellung Erde - Der Planet mit fünf Sinnen zu sehen sein. Die vom Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) geförderte Ausstellung ist einer der wichtigsten Momente der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Organisation. Mit der Unterstützung von Epos (European Plate Observing System) und Zètema Progetto Cultura soll die Ausstellung die Besucher auf eine multisensorische Reise durch Naturphänomene mitnehmen, die sich oft unserer Wahrnehmung entziehen. Die Ausstellung ist als Erlebnisreise konzipiert, bei der das Publikum unseren Planeten in all seinen Facetten sehen, berühren, fühlen und riechen kann. Dank des innovativen Einsatzes der fünf Sinne kann das Publikum Geologie, Klimawandel und Naturgefahren durch interaktive Technologien, die unsichtbare Phänomene wie seismische Wellen oder das Magnetfeld der Erde greifbar machen, hautnah erleben. Die Ausstellung bietet somit die Möglichkeit, die innere Struktur der Erde, ihre Entwicklung und die sich daraus ergebenden Fragen zu erkunden, insbesondere im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Naturkatastrophen.
Zugänglichkeit und Einbeziehung sind zentrale Werte für diese Initiative. In dieser Hinsicht hat das INGV mit zahlreichen Organisationen zusammengearbeitet, wie z. B. dem Verein Museum - ODV Volunteer Association, dem ISSR (Istituto Statale Sordi Roma) und dem MUST (Museo Universitario di Scienze della Terra della Sapienza Università di Roma), um sicherzustellen, dass jeder, auch Menschen mit Behinderungen, die Möglichkeit hat, die Ausstellung zu genießen. Dank dieser Zusammenarbeit wurde die Ausstellung so konzipiert, dass sie jeden Besucher ohne kulturelle oder physische Barrieren durch sensorische Aktivitäten einbezieht, die auf die verschiedenen Bedürfnisse abgestimmt sind. Ein besonders interessanter Aspekt der Ausstellung ist der Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst, der in der Installation des Künstlers Filippo Gregoretti gipfelt. Sein Werk Matra - the song of the planet wird während der Ausstellung zu sehen sein und eine Verschmelzung von visuellen und sensorischen Sprachen schaffen.
Einer der spannendsten Abschnitte der Ausstellung ist die Nachbildung des Raums für seismische Überwachung und Tsunami-Warnung des INGV, ein interaktiver Bereich, in dem die Besucher die Echtzeit-Aufzeichnung von Erdbeben simulieren können. Die Besucher können beobachten, wie Erdbeben- und Tsunamiüberwachungs- und -warnsysteme funktionieren, ein grundlegender Aspekt der wissenschaftlichen Forschung zum Schutz der Bevölkerung. Darüber hinaus können die Teilnehmer an einem Rütteltisch die Erschütterungen eines seismischen Ereignisses physisch erleben und so unmittelbar erfahren, wie sich ein Erdbeben auf die Umwelt auswirken kann.
Parallel zur Ausstellung organisiert das INGV eine Reihe von Veranstaltungen zur Popularisierung der Wissenschaft, an denen Experten teilnehmen, die sich mit Themen wie Geophysik, aktive Vulkane und Klimawandel befassen. So wird das Seminar Dai Colli Albani al Canale di Sicilia: viaggio tra i volcani attivi d’Italia am 3. April um 17.30 Uhr unter der Leitung von INGV-Forschern faszinierende Details über die wichtigsten Vulkane Italiens und ihre Aktivität vermitteln.
Die Ausstellung ist vom 3. April bis zum 31. August 2025, dienstags bis sonntags, von 9:30 bis 19:00 Uhr geöffnet (letzter Einlass um 18:00 Uhr). Die Eintrittskarte kostet 1,00 €, für Gruppen und Schulen ist eine Reservierung erforderlich. Anlässlich der Einweihung findet am 2. April um 18.00 Uhr eine institutionelle Präsentation statt, an der der Präsident des INGV und die Stadträtin für Schule, Ausbildung und Arbeit von Roma Capitale, Claudia Pratelli, teilnehmen.
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Eine multisensorische Reise zur Entdeckung der Erde: die INGV-Ausstellung in Rom |
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